Anna und Sophia helfen Kindern beim Lernen

„Hoffnung bedeutet Selbstvertrauen, dass man in die unsichere Zukunft zu schauen wagt. Hoffnung ist mein Leitfaden bei Problemen, Verunsicherung oder Angst“, erzählt Anna, die sich als freiwillige Lernbetreuerin engagiert.

Anna und Sophia sind zwei ganz verschiedene Frauen, aber sie haben das gleiche Ziel: Beide helfen Kindern, die sich mit der deutschen Sprache noch schwer tun, und Hilfe beim Lernen brauchen.


Die beiden Frauen haben sich bei der INTO Wien Lernbetreuung der Diakonie kennengelernt. Anna ist schon in Pension, Sophia geht noch zur Schule. Beide begleiten die Lernkinder ehrenamtlich und mit unterschiedlicher Häufigkeit. Für beide ist es jedoch eine wichtige Erfahrung und ein großes Lernfeld.

Sophia sagt: „Ich dachte, es wird schwer sein, gleichaltrigen oder älteren Schülern zu erklären, wie was geht. Aber es ist umgekehrt. Sie nehmen es gern von mir an, weil sie wissen, dass ich auch noch in die Schule gehe, und meine Hausaufgaben machen muss.“

Anna erzählt: „Ich bin aus verschiedenen Gründen hier: einerseits weil ich in der Pension was Sinnvolles machen wollte; dann, weil ich immer schon Lehrerin sein wollte. Und es ist mir einfach wichtig diesen Kinder und Jugendlichen zu helfen, damit sie gut durch die Schule kommen. Ich bin beeindruckt von der Kraft, die diese Kinder haben.“

Anna lernt mit Telli über Videokonferenz (Foto: Diakonie)
Anna lernt mit Telli über Videokonferenz (Foto: Diakonie)

Anna ist für die Lernkinder eine große Stütze.

„Hoffnung ist die Fähigkeit, meine Kräfte zu mobilisieren, um die gewünschten Ziele zu erreichen, aber auch Enttäuschungen in Kauf zu nehmen“, sagt Anna. Sie hilft jungen Menschen dabei, ihre Fähigkeiten und Kräfte zu mobilisieren. Derzeit hilft Anna mehrmals pro Woche der jungen Syrerin Telli beim Mathe lernen. Wegen der Corona-Vorsichtsmaßnahmen treffen sich die beiden per Videokonferenz.

Anna erzählt: „Mit Telli habe ich jetzt schon eine enge und gute Lernbeziehung. Sie ist sehr zielstrebig, stellt die richtigen Fragen und teilt sich die Arbeit sehr gut ein. Neben Mathematik helfe ihr auch beim Verstehen von Texten, wenn sie sich bei etwas schwer tut“.

In der Zeit, als es keine Schule gab wegen Corona, was es für Telli besonders schwer. „Wir mussten viel alleine lernen und ich konnte vieles nicht verstehen alleine. Als ich dann Anna gefunden habe, und mit ihr zu lernen begonnen habe, ist vieles leichter geworden.“

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Die freiwilligen Lernbetreuerinnen Anna und Sophia verbringen ihre Zeit gerne mit Kindern und Jugendlichen.

Anna und Sophia, Hoffnungsträgerinnen, bei uns ehrenamtlich engagiert seit 2017/19

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