Elisabeth und ihre bunte Nachbarschaft

„Mir gibt Hoffnung, dass hier bei uns jeder für jeden da ist. Aber Hoffnung muss man letztlich aus sich selbst schöpfen. Das kann dir keiner geben. Hoffnung heißt, dass man trotz der nicht positiven Dinge zuversichtlich ist. Hoffnung ist eine Lebenseinstellung.“
Sissi und Franz beim gemeinsamen Frühstück (Foto: Diakonie)
Sissi und Franz beim gemeinsamen Frühstück (Foto: Diakonie)

Elisabeth, Herbert, Franz, Toni und noch ein paar mehr sind ein lustiges Grüppchen. Sie sind alle über 60 und wohnen Tür an Tür und verbringen viel Zeit miteinander.


Dabei könnten sie auch einfach so nebeneinander her leben, und wenig voneinander wissen, und nichts voneinander wollen. „Was mein Leben aber so schön macht“, sagt Elisabeth, das ist das „neue Miteinander. Früher hab ich in einem Gemeindebau gelebt. Fast mein ganzes Leben lang. Ich hab mich nicht leicht getrennt, von meiner alten Heimat in Kaisermühlen, aber jetzt möchte ich nicht mehr dorthin zurück“.

Elisabeth ist junggeblieben, und sehr fidel. Aber sie hat nach mehreren Rücken-Operationen eine Wohnung gebraucht, wo sie barrierefrei leben kann. Die hat sie hier gefunden. Und mit der Wohnung auch ihre NachbarInnen, mit denen sie jetzt mindestens zweimal pro Woche gemeinsam einen Vormittag verbringt, manchmal auch gemeinsam zu Mittag isst, Karten spielt und scherzt.

Eva wirkt sehr integrierend auf die NachbarInnen und hat das Grüppchen zusammen gebracht (Foto: Diakonie)
Eva wirkt sehr integrierend auf die NachbarInnen und hat das Grüppchen zusammen gebracht (Foto: Diakonie)

Eva kümmert sich um die Anliegen der NachbarInnen

„Geholfen hat uns dabei die liebe Eva“, erzählt Elisabeth. Eva ist Wohnbetreuerin und damit erste Adresse und Ansprechperson für die SeniorInnen im Haus und alle ihre Anliegen. „Die Eva schaut drauf, dass keiner allein vor sich hindümpelt“, sagt Elisabeth.

„Wie ich krank war, am Anfang, nach dem Einzug, hat sie immer wieder angeklopft und gefragt ob ich was brauch. Bis ich dann soweit war, und aus meinem Krankenbett aufstehen konnte. Da hat sie mir geholfen bei der Gruppe hier Anschluss zu finden. - Seither treffen wir uns, haben Spaß miteinander, und haben uns gegenseitig, wenn wer was braucht.“

„Ein guter Bekannter hier aus meiner Nachbarschaft und ich, wenn wir uns sehen, dann müssen wir oft lachen. Und manchmal wissen wir beide nicht, warum! Wir haben es nicht immer leicht. Aber wir bringen uns immer zum Lachen. Solange man miteinander lacht, hat man Hoffnung. Hoffnung ist, dass man trotzdem lacht“, erzählt Elisabeth. „Hoffnung bedeutet für mich, dass wir die Coronazeit gut überstehen und ich soweit gesund bleibe. Hoffnung ist, dass man alles im positiven Sinn weiterdenkt und dass man sich nicht entmutigen lässt.“
 

Hoffnung teilen. Das macht Mut!

Elisabeth erhält individuelle Begleitung durch die Diakonie genau dann, wenn sie sie braucht. Außer beim Kartenspielen, da ist sie auch ohne Hilfe gefürchtet.

Die Diakonie ist Hoffnungsträger für Elisabeth. Elisabeth ist Hoffnungsträgerin für uns.

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