Andrea, eine richtige Anpackerin

„Hoffnung macht mich stark und gibt mir Mut. Ich gebe anderen Hoffnung, indem ich stark bin und hart bleibe. Das ist auch nicht immer leicht.“

Andrea stammt von einem Bauernhof auf 1000m Seehöhe. Sie hat drei ältere Schwestern. Die ganze Familie ist tief im Dorfleben verankert.


Das wichtigste für Andrea neben ihrer Familie, den Pferden und den anderen Tieren, sind die Musikkapelle und die Schladminger Schuhplattler. Bei allen Festen, die gefeiert werden, ist Andrea vorne mit dabei.

Andrea als Marketenderin der "Pichler Musi" (Foto: privat)
Andrea als Marketenderin der "Pichler Musi" (Foto: privat)

„Meine beiden Schwestern und mein Papa und mein Freund spielen bei der Musikkapelle. Früher war meine Schwester Marketenderin. Die hat jetzt schon zwei Kinder, und jetzt fang ich an, dass ich das übernehme. Da muss ich Schnaps verkaufen und Lose verkaufen. Da muss man gut rechnen können. und mit den Leuten reden. - Ich helf´ sonst auch bei allen Musikfesten. Beim Bezirksmusikfest und beim Seppenfest und im Sommer bei den Musikfesten. Servieren, Abservieren, Bestellungen aufnehmen“.

„Einmal hab ich bei einem Fest das Wettklettern auf den Bierkistenturm gewonnen“, erzählt sie stolz. Und das, obwohl sie wegen ihrer Gehbehinderung stark eingeschränkt ist.

Andrea beim Bierkisten befüllen in der Schladminger Brauerei (Foto: Diakonie Österreich)
Andrea beim Bierkisten befüllen in der Schladminger Brauerei (Foto: Diakonie Österreich)

Andrea im Alltag - Arbeiten macht ihr richtig Spaß

Ihre Tage verbringt Andrea in der Diakonie Einrichtung in Schladming. „Wir haben immer was zu tun“, erzählt Andrea. „Aber am liebsten geh ich mit der Gruppe in die Schladminger Brauerei Kisten anfüllen. Dort hat schon mein Onkel gearbeitet, und ich bin schon als Kind immer zu ihm auf Besuch gegangen, mit meiner Mutter. Wir haben immer das Bier bei ihm geholt, das wir daheim für die Pensionsgäste brauchen“.

In der Brauerei ist die Gruppe der Diakonie für das Einsortieren der Bierflaschen in die 6er-Träger verantwortlich. „Nicht immer schaffen wir 2 Paletten, aber dann kommen wir eben am nächsten Tag noch einmal und machen alles fertig“, erzählt Andrea, die beim Bierkistenbefüllen eindeutig die flotteste ist. Wie auch sonst, bei fast allem.

„Hoffnung heißt zusammenhalten", ist Andrea überzeugt. „Gerade auch jetzt, in dieser schweren Zeit. Zusammenhalten mit meiner Familie, meinen Freunden, meinen Arbeitskollegen.“

Hoffnung teilen. Das macht Mut!

Mit Hilfe der Diakonie verwirklicht Andrea ihre beruflichen Träume und arbeitet nun in einer Brauerei.

Die Diakonie ist Hoffnungsträger für Andrea. Andrea ist Hoffnungsträgerin für uns.

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