Muttertag: Zusammenhalt schenkt Hoffnung

Sagen Sie Ihr »Danke« mit einer Geschenk-Spende und Muttertagskarte!

Die Diakonie erinnert in Zeiten von Corona, in denen viele Mütter unter die Armutsgrenze rutschen, an die ursprüngliche Idee des Muttertags. Wussten Sie, dass es der Begründerin des Muttertags um soziale Gerechtigkeit ging? Ernennen Sie Ihre Mutter oder eine andere wichtige Frau in Ihrem Leben zur Hoffnungsträgerin. 

Wie funktioniert die Aktion "Spenden und doppelt Freude schenken"?

1. Du bist meine Hoffnungsträgerin - Muttertagskarte herunterladen
2. Mittels Formular online für Mütter in Not spenden
3. Muttertagskarte ausdrucken und unterschreiben

Spenden und Müttern Hoffnung schenken!

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Die Spendenvorschläge sind beispielgebend für die Arbeit der Diakonie. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie daher die gesamte Arbeit der Diakonie – dort, wo gerade am dringendsten finanzielle Unterstützung notwendig ist. Rechtsträger: Diakonie Austria gem. GmbH.

Tipp: Verleihen Sie Ihrer Geschenkspende eine persönliche Note: Mit Papiernelken-Anleitung und Vorlagen einfach gemacht. Nelken-Bastelpaket (PDF) ausdrucken, Bastel-Video auf Youtube ansehen und losbasteln!

Die Geschichte des Muttertags: Nelken zu Ehren aller Mütter

Die Begründerin des Muttertags heißt Anna Marie Jarvis. Die gläubige evangelische Methodistin hat am 12. Mai 1907 einen Gedenkgottesdienstes für ihre Mutter Ann Maria Reeves Jarvis mit einem klaren Ziel vor Augen initiiert: die Würdigung eines Lebens voller Engagement. Ihre Mutter hatte  1858 „Mother’s Days Works Clubs“ ins Leben gerufen. Auf deren Agenda standen der Kampf gegen die hohe Kindersterblichkeit und Gesundheitsförderung für Familien. Später hatte sich während des Bürgerkriegs für Frieden und Sozialdienste eingesetzt. Zu ihrem dritten Todestag 1908 wurde der erste offizielle Muttertag gefeiert. Anna Marie Jarvis verteilte als Anerkennung aller Mütter fünfhundert Nelken, die Lieblingsblumen ihrer Mutter.

Soziales Engagement in der Evangelisch-methodistischen Kirche

In der Evangelischen-methodistischen Kirche wird die soziale Dimension des Glaubens besonders betont. In Österreich ist sie mit etwa 1.500 Mitgliedern die kleinste der drei evangelischen Kirchen. Ihr soziales und diakonisches Engagement wird zum einen in ihren Pfarrgemeinden und zum anderen im Diakonie Zentrum Spattstraße gelebt, das sich vorrangig für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einsetzt.

Durch Ihre Spende machen Sie mit uns den Muttertag wieder zu dem, wofür er gegründet wurde: zu einem Tag des Zusammenhalts sowie der Botschaft für soziale Gerechtigkeit und Frieden. Schenken Sie heuer am Muttertag Müttern in Armut mit Ihrer Spende Hoffnung. Herzlichen Dank!

So hilft die Diakonie:

Mütter bei einem Mutter-Kind-Gesundheitsworkshop
Workshops zum Thema Mutter-Kind-Gesundheit unter Einhaltung der Covid-19 Präventionsmaßnahmen. ©IOCC

Wenn der größte Wunsch Gesundheit ist. Mutter-Kind-Gesundheitsaufklärung im Libanon

Rund 1.250.000 Mütter und Kinder sind seit Beginn des Syrien-Krieges in den Libanon geflohen und leben unter extrem schwierigen Bedingungen. Die lokalen Gesundheitssysteme sind chronisch überlastet. Frauen und ihre Kinder leiden während der Schwangerschaft, bei Geburten und in den ersten Lebensjahren der Kleinkinder unter mangelnder Versorgung. 

Pressila Derjany, Leiterin Gesundheitsprogramm IOCC: „Unter den geflüchteten Frauen herrschen viele Missverständnisse in Bezug auf Stillen, gesunde Ernährung und medizinische Nachsorge für Schwangere und Stillende. Durch das Projekt erwerben die Mütter das nötige Wissen, damit sie und ihre Kinder gesund bleiben! Helfen Sie uns dabei, so viele Mütter als möglich unterstützen zu können!“

Eine Mutter näht, während ihr Kind auf einem Teppich spielt.
Nähe durch Nähen ©Diakonie Zentrum Spattstraße

Für einsame Mütter: Nähe durch Nähen

"Für mich geht hier ein Wunsch in Erfüllung. Ich nähe gerade eine Hose für Johann. Ich kann mir selber keine Nähmaschine leisten und auch Stoffe sind zu teuer. Hier treffe ich andere Mütter, ich kann meine Kinder mitnehmen, ich bekomme auch Stoffe aus Spenden. Es ist eine schöne Gemeinschaft hier und wir helfen zusammen." - eine Andrea M.

Alleinerziehende, die mit wenig Geld auskommen müssen, hatten die Idee aus Kleidungsstücken, die nicht mehr passen, neue zu nähen. Aufgrund ihrer finanziell schwierigen Situation sind sie meist auch psychisch stark belastet. Im Diakonie Zentrum Spattstraße haben die Frauen die Möglichkeit, gemeinsam zu nähen. Eine bunte Kinderhose oder ein Kleid selbst herzustellen ist ein Erfolgserlebnis, das die Mütter aufrichtet und stärkt. Das verbindet und schafft Nähe.

Zum Muttertag bekommen Mütter oft Geschenke wie Blumen oder Schokolade. Doch für Mütter wie Frau M. ist das größte Geschenk, ihren Kindern Kleidung nähen zu können. Mithilfe von Spenden können Näh-Workshops für Mütter, Nähmaschinen und Zubehör finanziert werden. Bereiten Sie alleinerziehenden Müttern mit Ihrer Spende eine Freude!