JEFIRA: Die Politik ist am Zug: Wir brauchen Sicherheit.

SpenderInnen haben der Politik eine Nachdenkpause verschafft. Dank ihrer Unterstützung müssen wir keine Therapien abbrechen und unsere Einrichtung Jefira nicht sofort zusperren. Das Problem ist aber nicht gelöst, nur aufgeschoben. Jetzt ist die Politik am Zug!

Kinder auffangen. Deine Spende schenkt Hoffnung!

Kinder mit traumatischen Flucht-Erfahrungen brauchen besondere Hilfe. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns Kindern weiterhin zur Seite zu stehen.

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Die Spendenvorschläge sind beispielgebend für die Arbeit der Diakonie. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie daher die gesamte Kinder-und Jugend-Arbeit der Diakonie – dort, wo gerade am dringendsten finanzielle Unterstützung notwendig ist. Rechtsträger: Diakonie Austria gem. GmbH.

Viele engagierte SpenderInnen haben sich aufgrund der medialen Berichterstattung in der letzten Woche an uns gewandt. Sie haben ihren Protest gegen die menschenfeindliche Politik zum Ausdruck gebracht und dort Verantwortung übernommen, wo die niederösterreichische Landespolitik verantwortungslos gehandelt hat. - Dank ihrer Hilfe gibt es eine gute Nachricht: Laufende Therapien bei JEFIRA müssen heuer nicht abgebrochen werden.

Doch das ist eine Zwischenlösung. Für die Zukunft braucht es Sicherheit.

Wir fordern die Wiederaufnahme der Finanzierung von JEFIRA durch das Land Niederösterreich. In Österreich gibt es in jedem Bundesland zumindest eine Einrichtung, die auf Psychotherapie für Flüchtlinge, die mit den seelischen Verletzungen durch Krieg, Gewalt und Folter kämpfen, spezialisiert ist. Dies sicherzustellen, ist eine Aufgabe der öffentlichen Hand. Es kann nicht sein, dass Niederösterreich diese Aufgabe an engagierte Bürger und Bürgerinnen abwälzt.

Bis das Land seiner Verantwortung nachkommt, sind wir jedoch auf private Unterstützung angewiesen. Wir sind für jede Spende dankbar, die uns hilft,  JEFIRA in Niederösterreich abzusichern!

Die so wertvolle Arbeit von JEFIRA für diese Kinder ist bedroht, solange das Land Niederösterreich nicht seiner Verpflichtung nachgeht. JEFIRA hat in den letzten 15 Jahren fast 1.800 Personen - davon vielen Kindern - mit traumatischen Erfahrungen mit 33.000 Stunden Einzel- und Gruppen-Psychotherapie geholfen. 

Schwer verwundete Kinder brauchen Hilfe. 
Spannen wir ein Auffangnetz!

 

Wie JEFIRA Ali unterstützt hat

Ali (10 Jahre alt) muss plötzlich sein Land verlassen. Er und seine Familie sind in Lebensgefahr. Ali muss alles hinter sich lassen: seine Spielsachen, seine Umgebung, seine Freunde. Nicht einmal verabschieden kann er sich von ihnen, so schnell muss alles gehen. Wichtig ist nur eines: überleben.

In Österreich angekommen, bekommt die Familie schnell Asyl. Aber für Ali ist es schwer, sich an sein neues Leben zu gewöhnen. Hier ist alles fremd! Die Sprache, die Menschen, die Orte. Ali vermisst seine Schule, seine Freunde, seine Spielzeuge, sein Zimmer. Er kann sich schwer konzentrieren und scheint immer in Gedanken versunken.

Dank einer geschulten Dolmetscherin kann Ali seine Muttersprache sprechen. Er vertraut der Therapeutin und der Dolmetscherin immer mehr. Langsam kann er verarbeiten, was geschehen ist. Er spricht von seiner Trauer. Und davon, dass er Angst hat, seine alten Freunde zu vergessen.

Die Therapeutin und die Dolmetscherin machen Ali Mut. Er traut sich wieder, neue Freundschaften zu knüpfen und seine neue Umgebung zu erkunden. Er fühlt sich wieder sicher.

JEFIRA hat viele Kinder wie Ali unterstützt. Jetzt hat der niederösterreichische Landesrat die Finanzierung gestrichen, sodass JEFIRA noch mehr als schon bisher auf Spenden angewiesen ist.

Jeder Beitrag zählt und hilft!

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So hilft die Diakonie

„Viele geflüchtete Menschen leiden unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Betroffene können nicht schlafen, nicht essen, sind ständig in hoher Anspannung und können keinen normalen Alltag führen. Die Belastung ist immens. Wichtig ist eine rasche Behandlung, denn sonst kann es zu chronischen psychischen Problemen kommen“, so Mag.a Eva Federspiel-Schwabl, Psychotherapeutin und Einrichtungsleiterin von JEFIRA. 

Deshalb bietet der Diakonie Flüchtlingsdienst in den Einrichtungen JEFIRA und ANKYRA traumaspezifische, kultursensible und von Dolmetscher*innen unterstützte Psychotherapie sowie psychiatrische Beratung an. So helfen wir Betroffenen ihre Symptome wie Albträume und Flashbacks zu lindern und das Erlebte zu verarbeiten. Eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Integration. „Passen wir aufeinander auf und lassen wir niemanden allein!“, so Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser. 

Spendenkonto Diakonie: IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500 | Kennwort: Hilfe für Kinder und Jugendliche

 

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