Brandkatastrophe in Moria - Jetzt Spenden!

Das Flüchtlings-Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos wurde durch eine Brandkatastrophe verwüstet. Tausende Flüchtlinge sind obdachlos und müssen mit dem Nötigsten versorgt werden. Diakonie verteilt Wasser, Essen und Decken und bittet um Spenden!
  • Männer reichen Wasser von einem LKW.
    Die lokalen Partner der Diakonie verteilen Wasser an Flüchtlinge die nach dem Brand obdachlos geworden sind. Foto: SBML
  • Wasser, Decken und Zelte liegen neben Menschen am Straßenrand.
    Vor allem Kinder und deren Familien sind auf die dringende Unterstützung durch Lebensmittel, Wasser und Decken angewiesen. Foto:SBML
  • Solidarität Europas dringend gefordert. Evakuierung jetzt
    13.000 Flüchtlinge mussten mitten in der Nacht, aus den Flammen fliehen. Foto:SBML
  • Die Flammen haben weite Teile des Flüchtlingslagers verwüstet. Foto:SBML
    Die Diakonie Katastrophenhilfe startet aktuell mit dem Partner “Stand by me Lesbos” erste Nothilfe Aktivitäten für die vom Brand betroffenen Menschen. Foto:SBML

„Alles brennt, die Menschen fliehen,“ berichtet die Flüchtlingshilfsorganisation „Stand by Me Lesvos“, Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe Mitte letzter Woche auf Social Media. Das Feuer in Moria hat weite Teile des Camps zerstört, tausende Flüchtlinge sind seit der Brandkatastrophe obdachlos.

Die Partnerorganisation der Diakonie hat mit der Verteilung von Decken, Zelten, Essen und Wasser in begonnen. Auch viele MitarbeiterInnen der Partnerorganisation und deren Familien die im Camp untergebracht waren sind auf diese Erstversorgung angewiesen. Gleichzeitig wird am Aufbau neuer Strukturen gearbeitet, damit die Hilfe koordiniert ablaufen kann.

Die Menschen stehen am Straßenrand und wissen nicht wohin. Jetzt ist es notwendig rasch zu handeln und Soforthilfe zu leisten, bis die Schutzsuchenden von der Insel Lesbos evakuiert werden können.
Diakonie Direktorin Maria Moser

Partnerorganisation vor Ort

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet vor Ort mit der Flüchtlingshilfsorganisation “Stand by me Lesbos” im Lager Moria auf Lesbos zusammen. LehrerInnen, UnternehmerInnen, VertreterInnen der Zivilgesellschaft haben sich vor Jahren zusammengeschlossen um Flüchtlingen und InselbewohnerInnen in der gemeinsamen schwierigen Situation zu unterstützen. Weil es dort kein trinkbares Fließwasser gibt, wurden die Menschen dort bis dato vor allem mit lebensnotwendigem Trinkwasser versorgt.