Nach der Schule ein Freiwilliges Sozialjahr in der Diakonie

Dienstag, 4. Juni 2019
Weiterbildungsprogramme beim Open Learning Center © Nadja Meister/Diakonie Flüchtlingsdienst
Weiterbildung beim Open Learning Center © Nadja Meister/Diakonie Flüchtlingsdienst
Freie Plätze ab Sommer/Herbst in ganz Österreich verfügbar
Weiterbildungsprogramme beim Open Learning Center © Nadja Meister/Diakonie Flüchtlingsdienst
Weiterbildung beim Open Learning Center © Nadja Meister/Diakonie Flüchtlingsdienst
Ein freiwilliges Sozialjahr in der Diakonie ist für Jugendliche ab 17 Jahre möglich. Für das kommende Schuljahr 2019/2020 sind noch Plätze an vielen Standorten in ganz Österreich frei. Jugendliche, die Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen sammeln wollen, können in den Einrichtungen der Diakonie 6 bis 12 Monate (meist September bis Juni) mitarbeiten. Arbeitszeit sind 34 Stunden pro Woche; Reflexionsgespräche und verpflichtende Kurse sind inbegriffen.

Die jungen Freiwilligen erhalten ein monatliches Taschengeld von 250,00 Euro sowie den Ersatz der Fahrtkosten zwischen Einsatzstelle und Wohnort. Außerdem bekommen die Jugendlichen Krankenversicherung sowie Unfall- und Pensionsversicherung und sie erhalten Familienbeihilfe.

Junge Männer, die bereits vor ihrem Zivildienst zumindest 10 Monate lang eine Tätigkeit im Rahmen des Freiwilligen Sozialjahres in der Diakonie geleistet haben, müssen in Zukunft keinen Zivildienst mehr leisten.

Bewerbung jetzt, Einstieg ab Sommer möglich

Freie Plätze für Jugendliche Freiwillige im Rahmen des Freiwilligen Sozialjahrs gibt es in der Diakonie in den folgenden Bereichen:

  • Menschen im Alter,
  • Menschen mit Behinderung,
  • in Schulen,
  • Kindergärten und Horten,
  • sowie in Integrations-Einrichtungen für Menschen mit Aufenthaltsrecht in Österreich.

Bewerbungen sind ab jetzt jederzeit möglich. Beginn-Zeitpunkt ist grundsätzlich September; auf Anfrage ist aber auch Juli, Oktober, November oder Dezember möglich.

„Junge Menschen, die das Freiwillige Sozialjahr machen, leisten einen wertvollen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft – über den konkreten Einsatz während des Jahres hinaus. Denn sie nehmen Sensibilität für und Wissen über soziale Problemlagen in unserer Gesellschaft mit“, betont Maria Katharina Moser.

Erfahrungsberichte von jungen Freiwilligen

"Das war wirklich eine von den besten Entscheidungen, die ich getroffen habe," betont Johanna. Sie wird danach zuerst einmal arbeiten gehen, hat aber geplant, anschließend eine Ausbildung in Sozialpädagogik zu machen.

 

 

Auch für Matthias ist das FSJD nun fast vorbei. Er würde es auf jeden Fall empfehlen und sagt: „Ich merke selber, ich bin über die 9 Monate um einiges selbstständiger geworden, habe meinen Horizont stark erweitert und sehr viel von den Menschen und ihren verschiedenen Hintergründen gelernt".

Etwas, das er gelernt hat, und das ihm vorher so nicht bewusst war, fügt er hinzu: "Durch das Freiwillige Sozialjahr in der Diakonie ist mir einfach bewusst geworden, dass man, bevor man sich eine Meinung zu einem bestimmten Thema macht, einfach mal auch etwas miterlebt haben muss, und auch ein Teil davon gewesen sein muss."