Führungskräfte der Diakonie für Social-Profit Management ausgezeichnet

Montag, 26. November 2018
Ausgezeichnetes Management in der Diakonie - Hubert STotter, Maria Moser, Andrea Boxhofer
Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser freut sich über das "Ausgezeichnete Management" in der Diakonie (Foto: Diakonie)
Auszeichnungen unterstreichen Wichtigkeit von professionellem Management mit hoher Verantwortung im Sozialbereich
Ausgezeichnetes Management in der Diakonie - Hubert STotter, Maria Moser, Andrea Boxhofer
Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser freut sich über das "Ausgezeichnete Management" in der Diakonie (Foto: Diakonie)

Innerhalb nur eines Monats wurden gleich zwei Führungskräfte der Diakonie unabhängig voneinander zum Manager bzw. zur Managerin des Jahres gekürt.  

„Dass Führungskräfte aus Sozialorganisationen mit einem Management-Preis bedacht werden, ist ein Signal für die Bedeutung sozialer Verantwortung und für die Solidarität mit benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft“, betont die Direktorin der Diakonie Österreich, Maria Katharina Moser. „Die Auszeichnungen sind vor allem Zeichen für die hohe Qualität der geleisteten Arbeit, und es zeigt, dass Wirtschaft und Soziales keine getrennten Sphären sind, sondern eng ineinandergreifen“, so Moser.

Oberösterreichische Auszeichnung für sozialpädagogische Arbeit für benachteiligte Kinder

Am 22.11.2018 wurde Mag. (FH) Andrea Boxhofer zur „Managerin des Jahres“ in Oberösterreich gekürt. Sie leitet das Diakonie Zentrum Spattstraße in Linz, ein Unternehmen mit 850 MitarbeiterInnen. 90 % davon sind Frauen. Jährlich werden ca. 3.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut. Die Angebotspalette des Diakonie Zentrum Spattstraße reicht von Kinderbetreuung über Angebote für Kinder mit Behinderung bis hin zur Rund-um-die Uhr Betreuung von Kindern und Jugendlichen in heilpädagogischen und sozialpädagogischen Wohngruppen.

„Jeder in Frühförderung von Kindern investierte Euro kommt z.B. 8-fach zurück und die Rendite ist bei den Frühen Hilfen, bei der Betreuung von armutsgefährdeten Familien oder Familien mit hoher Gewaltbereitschaft, Arbeitslosigkeit oder Alkoholproblematik sogar 1:16 bis zu 1:22“, verweist Boxhofer auf den hohen Wirkungsgrad sozialer Dienstleistungen.

Kärntner Auszeichnung für Arbeit für Menschen im Alter, mit Behinderung, in der Bildung und im Bereich Gesundheit

Im Oktober 2018 wurde Pfarrer Mag. Dr. Hubert Stotter, Rektor der Diakonie de La Tour, in Kärnten zum „Manager des Jahres“ gekürt. Seit September 2000 leitet Stotter die Geschicke der Diakonie in Kärnten. Unter seiner Führung hat sich die Diakonie de La Tour zu einer der größten Sozial-, Gesundheits- und Bildungsorganisationen im Süden Österreichs mit knapp 1.700 MitarbeiterInnen entwickelt. Mehr als 3.000 Menschen werden in rund 90 Einrichtungen in Kärnten, der Steiermark und Osttirol liebevoll und professionell begleitet und betreut. In Bereichen wie Inklusion, Demenz, Autismus, integrative Beschäftigung, bei Suchterkrankungen, in der Reformpädagogik sowie in der Aus- und Weiterbildung wurden und werden inhaltlich neue Maßstäbe gesetzt.

„Der Preis ist ein Gradmesser für die hohe Professionalität und die Innovationskraft der Diakonie de La Tour, aber auch für das unglaubliche Engagement der Mitarbeitenden in ihrer täglichen Arbeit“, so Stotter.

Was die beiden Diakonie-Organisationen gemeinsam haben

  • Sie zählen in ihren Bundesländern zu den größten Arbeitgebern im Sozialbereich.
  • Eine große Angebotsvielfalt zeichnet die Einrichtungen aus.
  • Für das Management bedeutet das einen hohen Grad an Komplexität, den es zu bewältigen gilt.  
  • Auftraggeber ist großteils die öffentliche Hand, deren strengen Auflagen und Prüfkriterien entsprochen werden muss, um sich als professioneller Anbieter auf dem Markt etablieren zu können.
  • Kunden und Kundinnen sind Menschen in prekären Lebenssituationen. Ziel ist es, ihnen durch eine professionelle Betreuung soweit wie möglich ein Leben in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind qualifizierte Fachkräfte, die ihre Kompetenzen laufend mit Fortbildungen, Teamarbeit, Intervision und Supervision erweitern. Sie sind hohen psychischen und teilweise auch physischen Belastungen ausgesetzt. Um qualifizierte Fachkräfte zu halten und Erfahrung zu bündeln, gestaltet das Management die entsprechenden Rahmenbedingungen.
  • Die Gestaltung einer innovativen und wertschätzenden Unternehmenskultur ist die Basis für immer neue Antworten auf sich verändernde gesellschaftliche Herausforderungen.
  • Die Diakonie ist den Werten Gerechtigkeit, Würde, Nächstenliebe und Freiheit verpflichtet. Daraus leiten sich Partizipation, Effektivität, Qualität, Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit als oberste Ziele ihrer Social-Profit-Organisationen ab.