Diakonie zum Schulstart: Österreichweite Einführung von Schulassistenz für Kinder mit Behinderung!

Montag, 3. September 2018
Sigrid Denkmayr, Schulassistentin der Diakonie in Oberösterreich
Sigrid Denkmayr, eine von 548 Schul-Assistentinnen der Diakonie in Oberösterreich, bei ihrer Arbeit
Erfolgreiches Vorzeige- und Chancenmodell: Allein 548 Schulassistentinnen an 327 Schulen für über 1100 Kinder in Oberösterreich
Sigrid Denkmayr, Schulassistentin der Diakonie in Oberösterreich
Sigrid Denkmayr, eine von 530 Schul-Assistentinnen der Diakonie in Oberösterreich, bei ihrer Arbeit
„Die österreichweite Einführung des Modells der Schulassistenz für benachteiligte Kinder“, schlägt die Direktorin der Diakonie Österreich, Maria Katharina Moser, zum heutigen Schulbeginn vor. Schulassistenz hilft Schülern und Schülerinnen mit Hör- und Sehbehinderung, Down-Syndrom, Entwicklungsverzögerung oder mit Autismus.

Die Diakonie arbeitet derzeit mit 548 AssistentInnen an 327 Schulen in ganz Oberösterreich. Sie betreuen mehr als 1.100 Kinder und Jugendliche. „Das ist ein echtes Vorzeigemodell, wie Bildungschancen von Kindern mit Behinderung erhöht werden können“, weist Moser auf den Erfolg dieser Art von Begleitung hin. 

Schulassistenz führt zu Inklusion

Die Assistenz ermöglicht Kindern mit Beeinträchtigung den Besuch der Schule in ihrer Wohngemeinde. Assistentinnen helfen bei Tätigkeiten, die SchülerInnen aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht ohne Hilfe ausführen können. Die Tätigkeiten reichen vom An- und Ausziehen, Hilfestellung beim Essen bis zu Unterstützung in der Klasse beim Lernen. 

„Eine zentrale Qualität der Assistenz ist das Angebot einer stabilen einfühlsamen Beziehung, die dem Kind emotionale Sicherheit im schulischen Umfeld bietet und dadurch Lernen ermöglicht“, betont die Diakonie-Direktorin. 

Für die Eltern ist die Schulassistenz kostenlos. Finanziert wird sie vom Land OÖ. - Alle Infos hier