Diakonie und Brot für die Welt: Fairtrade und Nachhaltigkeit - wichtige Prinzipien in vielen Arbeitsbereichen

Mittwoch, 12. Mai 2021
Diakonie, Brot für die Welt und die evangelische Frauenarbeit sind neue Fairtrade-Mitglieder

„Die Diakonie und damit auch ihre Schwesterorganisation Brot für die Welt sind seit gestern endlich Mitgliedsorganisationen von FAIRTRADE Österreich“, freut sich Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich. „`Endlich´ deshalb, weil wir sowohl in der diakonischen Inlandsarbeit als auch in der Auslandsarbeit den Nachhaltigkeits- und den Fairtrade-Gedanken schon lange leben und künftig verstärkt leben wollen“, so Moser.

Gemeinsam mit der Diakonie steigt auch die Evangelische Frauenarbeit als Fairtrade-Mitglied neu ein. „Es geht uns allen um ein sicheres und gutes Leben für alle, und darum, dass alle Menschen ihr Potenzial ausschöpfen und über ihre Zukunft selbst entscheiden können“, unterstreichen Gerti Rohrmoser, Leiterin der evang. Frauenarbeit und Maria Moser, Diakonie Direktorin den Grundgedanken, den die evangelischen Organisationen mit Fairtrade gemeinsam haben.

„Eine Welt“ ist Leitgedanke in der Inlandsarbeit sowie in der Auslandsarbeit der Diakonie

„Der Diakonie ist die Idee der „Einen Welt“ nicht nur in der Auslandsarbeit wichtig, sondern auch und besonders in der Bildungsarbeit“, betont Maria Katharina Moser weiter. So ist es den Diakonie Schulen ein Anliegen, den SchülerInnen die Wichtigkeit von fairem Handel und fairen Arbeitsbedingungen zu vermitteln. „Im Schulalltag zeigt sich der Gedanke darin, dass wir z.B. an unserem Evangelischen Realgymnasium Donaustadt – einer Fairtrade-Schule mit Schwerpunkt „globale Entwicklung“ - möglichst Fairtrade-Produkte am Schul-Buffet anbieten, Fairtrade-Verkaufsstände am Tag der Offenen Tür und am Schulschlussfest organisieren, oder Aktionen setzen, wie z.B. Valentinstag mit Fairtrade-Rosen“, so die Diakonie Direktorin.

Österreich muss dringend Entwurf für Lieferkettengesetz vorlegen

„Die Arbeitsbedingungen, die hinter Produkten wie Kaffee, Schokolade oder Bananen stecken sind oft menschenunwürdig“, betont die Diakonie Direktorin weiter. Brot für die Welt fordert deshalb gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, darunter auch FAIRTRADE Österreich, dass die österreichische Regierung einen Entwurf für ein Lieferkettengesetz vorlegen muss. „Unternehmen müssen dringend dazu verpflichtet werden, Menschenrechte und Umweltstandards entlang von internationalen Lieferketten zu achten. Fairer Handel ist Grundlage für ein nachhaltiges und faires globales Miteinander“, so Moser abschließend.