Diakonie präsentiert neue HoffnungsträgerInnen und ihre Geschichten

Montag, 16. November 2020
Andrea, Hoffnungsträgerin, von uns begleitet seit 2016
Andrea, Hoffnungsträgerin, von uns begleitet seit 2016
„Unsere HoffnungsträgerInnen zeigen, wie sie mit schwierigen Situationen zurechtkommen und die Zukunft nicht der Verzweiflung überlassen. Ihr Beispiel schenkt Hoffnung – und die brauchen wir in dieser belastenden Pandemie-Situation ganz besonders“, betont Maria Katharina Moser, Diakonie Direktorin.
Andrea stammt von einem Bauernhof auf 1000m Seehöhe. Sie hat drei ältere Schwestern. Die ganze Familie ist tief im Dorfleben verankert.
Mit Hilfe der Diakonie verwirklicht Andrea ihre beruflichen Träume und arbeitet nun in einer Brauerei.
Hoffnungsträgerin - Elisabeth, Hoffnungsträgerin, von uns begleitet seit 2018
Elisabeth erhält individuelle Begleitung durch die Diakonie genau dann, wenn sie sie braucht. Außer beim Kartenspielen, da ist sie auch ohne Hilfe gefürchtet.
Reza hat nicht nur den Lehrabschluss als Koch in der Tasche, sondern wie sein Küchenchef auch den österreichischen Dialekt im Blut.
Reza hat nicht nur den Lehrabschluss als Koch in der Tasche, sondern wie sein Küchenchef auch den österreichischen Dialekt im Blut.

„Ich bin eine richtige Anpackerin, und ich bin meistens flott und auch lustig“, sagt Andrea über sich selbst. Sie ist eine waschechte Schladmingerin und lässt sich von ihrer Behinderung nicht hindern, am Dorfleben teilzuhaben und ihren Beitrag zu leisten. „Am liebsten arbeite ich in der Schladminger-Brauerei, weil ich da alle kenne und es ist ein bisschen wie Familie. Auch die Arbeit ist angenehm. Man kommt beim Bierflaschen-Schlichten in einen Rhythmus hinein, und flott haben wir alles fertig“, so Andrea.

Elisabeth war lange krank, und konnte in ihrer Diakonie-Wohnung und in einem gemeinschaftlichen Umfeld wieder Tritt fassen.

Reza kam auf seiner Flucht nach Österreich, und mit Hilfe seines Lehrherrn Christian hat er wider aller großen Hürden die Kochlehre absolviert und bestens Deutsch gelernt. Jetzt ist er stellvertretender Küchenchef in einem Seniorenheim der Diakonie im Burgenland.

Lili ist mit dem Downsyndrom geboren und tut sich mit dem Sprechen sehr schwer. Mit Hilfe ihrer Schulassistentin lernt sie Rechnen, Schreiben und Lesen, und in ihrer Familie ist sie an Wochenenden mit den Eltern und Brüdern in Boot, Fahrrad und auf Schiern unterwegs.

Anna und Sophia sind Hoffnungsträgerinnen, weil sie in diesen schweren Zeiten den jungen Menschen beim Lernen helfen, die sich mit Deutsch noch schwer tun. Lernbetreuung für SchülerInnen mit Fluchthintergrund ist in Zeiten des „Distance Learnings“ noch wichtiger als sonst.

Lili ist 13 Jahre alt und lebt mit dem Down-Syndrom. Sie geht in Linz in die Schule. Schon früh haben sie und ihre Eltern sich Hilfe geholt, damit Lili gut mit den anderen Kindern mitkommt.
Durch die Frühförderung der Diakonie hat Lili ihre Liebe zu Büchern und Musik entdeckt.
Die freiwilligen Lernbetreuerinnen Anna und Sophia verbringen ihre Zeit gerne mit Kindern und Jugendlichen.
Die freiwilligen Lernbetreuerinnen Anna und Sophia verbringen ihre Zeit gerne mit Kindern und Jugendlichen.

Der immerwährende Adventkalender der Diakonie: 24 x Ja!

„Hoffnung braucht auch einen realistischen Grund“, betont die Diakonie Direktorin zum Abschluss und präsentiert auch heuer den Diakonie-Adventkalender 24mal JA – 24 Ideen für eine bessere Zukunft.

„Unsere 24 Forderungen an die Sozialpolitik zeigen auf, wo konkret gesellschaftliche Veränderungen nötig sind. Sie reichen von der Pflegereform für Österreich bis zur Forderung, die Lager in Griechenland zu evakuieren“, so Moser.

Hoffnung braucht ein Ja!

Hoffnung heißt: Wir überlassen die Zukunft nicht der Verzweiflung. Wir schauen gemeinsam nach vorne. Wir sind füreinander da. Trotz Corona.

Hier lernen Sie die HoffnungsträgerInnen der aktuellen Diakonie Kampagne kennen: https://diakonie.at/hoffnung-braucht-ein-ja

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