Diakonie fordert neben Sicherheits- eine Integrationsoffensive

Dienstag, 13. Januar 2015
Flüchtlinge brauchen Sicherheit, Schutz und die Möglichkeit einer neuer Lebensperspektive
Flüchtlinge brauchen Sicherheit, Schutz und die Möglichkeit einer neuer Lebensperspektive

Jugendarbeit, Qualifizierung und Schutz vor Wohnungslosigkeit dürfen Spardiktat nicht zum Opfer fallen.

Die Innenministerin hat nach den Terroranschlägen von Paris zur unmittelbaren Gefahrenabwehr eine Sicherheitsoffensive angekündigt. Diese Sicherheitsoffensive sollte nach Ansicht der Diakonie jedoch eine massive Präventions- und Integrationsoffensive beinhalten“ betont Diakonie Direktor Michael Chalupka. „Jugendarbeit, Qualifizierung und Schutz vor Wohnungslosigkeit dürfen nicht dem Spardiktat zum Opfer zu fallen.“

Besonders bei der Integration von anerkannten Flüchtlingen muss investiert werden. „Denn es fehlen heute hunderte Wohnungen für Flüchtlinge nach ihrer Asylanerkennung. Das führt sogar dazu, dass viele von ihnen von Obdachlosigkeit bedroht sind“, betont der Diakonie Direktor. „Weiters fehlen flächendeckende Integrationsangebote, die Asylberechtigten österreichweit vergleichbare Integrationsunterstützungen garantieren, die allerdings bitter nötig wären", so Chalupka abschließend