Der Adventkranz – eine „Erfindung“ der Diakonie

Freitag, 9. November 2018
Hoffnungsträger beim großen Diakonie-Adventkranz am Rathausplatz (Foto: Nadja Meister)
Die SchauspielerInnen der Theatergruppe Malaria besuchen den Diakonie-Adventkranz (Foto: Nadja Meister)
179 Jahre Hoffnungsträger für Kinder und Jugendliche, die es schwer haben
Hoffnungsträger beim großen Diakonie-Adventkranz am Rathausplatz (Foto: Nadja Meister)
Die SchauspielerInnen der Theatergruppe Malaria besuchen den Diakonie-Adventkranz (Foto: Nadja Meister)
Jeder kennt ihn: Den Kranz mit vier Kerzen, der uns in der hektischen Adventzeit daran erinnert, kurz einmal innezuhalten. Entstanden ist der Adventkranz 1839, und sein Original sah völlig anders aus, als wir ihn heute kennen.

Es war die Diakonie, die den Adventkranz erfunden hat. Um Kindern aus ärmsten Verhältnissen im Advent die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, entzündete man im ersten Haus der Diakonie jeden Abend eine Kerze an einem großen Wagenrad.

Aus dieser Idee entstand der uns heute bekannte Adventkranz. Der ursprüngliche Adventkranz hatte immer genau so viele Kerzen, wie der Advent Tage zählt.

2018 sind das 23 Tage und 23 Kerzen. 4 Sonntagskerzen und 19 kleinere für die Wochentage.

Hoffnungsträger für Menschen in Not

Die Diakonie kümmerte sich vor über 175 Jahren um alleine gelassene Straßenkinder in Hamburg. Sie sorgte für Essen, Unterkunft und - eine gute Schulbildung.

Bis heute unterstützt die Diakonie mit zahlreichen inklusiven Bildungs-Angeboten besonders sozial benachteiligte Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit Behinderungen.

Der Adventkranz ist Symbol und Hoffnungsträger geworden für Kinder und Jugendliche in Not.

Riesenadventkränze im öffentlichen Raum

Im heurigen Advent wird es an mehreren Orten in Österreich große Diakonie-Adventkränze mit 23 Kerzen zu sehen geben. Am Rathausplatz in Wien, am Domplatz in Klagenfurt, am Schlossbergplatz in Graz, vor der Christuskirche in der Stadt Salzburg, vor dem Brucknerhaus in Linz, vor der Klinik Diakonissen in Schladming.

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