Coronavirus: Passen wir aufeinander auf!

Donnerstag, 14. Mai 2020
Passen wir aufeinander auf.
Passen wir aufeinander auf.
Diakonie lässt niemanden allein!
Coronavirus - Passen wir aufeiander auf!

Um unser funktionierendes Gesundheitssystem möglichst zu entlasten, haben sich alle Einrichtungen der Diakonie selbstverständlich von Beginn an an die strengen offiziellen Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen gehalten. Alle MitarbeiterInnen haben in der ganzen Zeit des Corona-Lockdown ihre Verantwortung sehr ernst genommen und alles dafür getan, dass die Menschen, die uns anvertraut sind, gut versorgt sind.

„Wir lassen in Tagen der Krise niemanden allein“, betont Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser, „das gilt jetzt während des langsamen Öffnens genauso wie am Beginn der Krise im März“.

Das wichtigste im Zusammenleben und Zusammenarbeiten in der Diakonie ist: „Passen wir aufeinander auf, und lassen wir niemanden allein!“
Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser

Während des "Lock-Down" haben die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen der Diakonie alles daran gesetzt, den älteren BewohnerInnen, die auf ihre Besuche verzichten mussten, den Kindern, die ihre FreundInnen icht sehen konnten, den Familien in ihrer Not möglichst viel Schönes zu ermöglichen. 

Hier ein paar Eindrücke

„Wir sind froh und erleichtert, dass es jetzt wieder mehr Freiräume für die Menschen, die in unseren Einrichtungen für Wohnen mit Pflege im Altern und für Wohnen für Menschen mit Behinderungen leben, gibt“, kommentiert die Diakonie-Direktorin die seit Anfang Mai möglichen Lockerungen der Corona-bedingten Besuchsverbote. „Gleichwohl müssen wir darauf hinweisen, dass Besuche wie in der Zeit vor Corona nicht möglich sind.“

Aktuell geltende Einschränkungen (Mitte Mai 2020)

Häuser für Menschen im Alter und mit Pflegebedarf

Das Sozial- und Gesundheitsministerium hat mit Empfehlungen einen Rahmen für Besuche in Pflegeeinrichtungen vorgegeben. Die Länder haben diese Empfehlungen mit Vorgaben und Auflagen ergänzt, die teils restriktiver als die Empfehlungen des Bundes sind. Es gibt also zum einen in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen, zum anderen müssen wir bei der Umsetzung von Vorgaben und Empfehlungen die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen.

So werden beispielsweise Besucherzonen eingerichtet, Anmeldung und Zutrittskontrollen sind nötig, Angehörige müssen auch mit einer Begrenzung der Besuchszeiten und der Anzahl der Besucher rechnen. Wir bitten Angehörigen bei diesen Fragen wie auch bei der Einhaltung von Hygienevorschriften um Verständnis und Kooperation.

Die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Die Öffnung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung erfolgt aktuell schrittweise. Dafür hat jede Einrichtung vor Ort einen eigenen Plan, der auf die jeweiligen Schwerpunkte (z.B.: Tischlerei, EDV, Theater) abgestimmt ist, und die Vorkehrungen zur Vermeidung von Ansteckungen mit großer Sorgfalt berücksichtigt. 

Schulen und Kindergärten der Diakonie

Es werden bereits aktuell alle Kinder betreut, deren Eltern keine Betreuung zu Hause ermöglichen können.

Was den nun langsam wieder beginnenden Schul-Unterricht betrifft, gelten für Diakonie Schulen dieselben Regeln wie für alle öffentlichen Schulen in Österreich. - Nähere Infos zu Schule und Kindergarten während der letzten Wochen lesen Sie hier.

Im Bereich Menschen auf der Flucht

Beratungsstellen für Menschen auf der Flucht haben großteils auf Online- und telefonische Beratung umgestellt.

Zu den Bereichen Wohnen und Gesundheit für Menschen auf der Flucht finden Sie hier Infos zur aktuellen Situation.

Bitte unterstützen Sie den Corona Hilfsfonds der Diakonie!