Hoffnung braucht ein Ja!

  • Brigitte, Hoffnungsträgerin und Kurt, Hoffnungsträger. In unserer Theatergruppe seit 2000.
    Brigitte, Hoffnungsträgerin und Kurt, Hoffnungsträger. In unserer Theatergruppe seit 2000.
  • Haiat, Hoffnungsträgerin und Mohammed, Hoffnungsträger. Bei uns in Sicherheit seit 2015.
    Haiat, Hoffnungsträgerin und Mohammed, Hoffnungsträger. Bei uns in Sicherheit seit 2015.
  • Maria, Hoffnungsträgerin. Von uns begleitet seit 2015.
    Maria, Hoffnungsträgerin. Von uns begleitet seit 2015.

Die Diakonie startet eine österreichweite Kampagne für mehr Chancen und Möglichkeiten - gerade dort, wo Hoffnungslosigkeit herrscht.

Mit TV- und Hörfunkspots, Plakaten und Inseraten macht die Diakonie zwischen November 2015 und März 2016 auf Menschen aufmerksam, die oft übersehen werden. Die Diakonie macht sich dafür stark, dass in Angebote investiert wird, die Menschen helfen, egal ob mit Behinderung, Migrationshintergrund, Lernschwierigkeiten oder aus zerrütteten Familien. Denn jeder Euro, der in investiert wird, zahlt sich mehrfach aus. Menschen brauchen Chancen, auch wenn sie anders sind als andere.

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Zukunft- und Hoffnungslosigkeit bekämpfen. Österreich attraktiver machen. Für alle, die hier leben.

Die sozialen Probleme steigen, obwohl die Gesellschaft insgesamt immer reicher wird, besonders ganz oben. Schuld sind aber immer die da unten. „Die Arbeitslosen“, „die Mindestsicherungsbezieher“ und „die Asylanten“. Das ist eine Methode, um die Verteilungs- und Gerechtigkeitsdebatte nur „ganz unten“ zu führen. Die zehn Prozent der Bevölkerung mit den geringsten Einkommen und Chancen dürfen dann einander die Augen auskratzen.

Pressekonferenz zum Kampagnenstart "Hoffnung braucht ein Ja!

„Zurzeit wird daran gearbeitet, die Republik unattraktiver zu machen, nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für MindestsicherungsbezieherInnen, Menschen mit Behinderung oder Pflegebedürftige“, kritisiert Diakonie Direktor Michael Chalupka im Zuge der Pressekonferenz zum Kampagnenstart. „Das zeigt, dass durch eine schleichende Demontage des sozialen Netzes und durch eine Spaltung der Gesellschaft Österreich für uns alle unattraktiver wird. Wir untergraben jene Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und die die Zivilgesellschaft gerade so bravourös unter Beweis stellt: Solidarität, sozialen Ausgleich, Bedarfs- und Teilhabegerechtigkeit.“

24-mal Ja!

Im Zuge der Kampagne stellt die Diakonie deshalb Menschen und Projekte vor, die Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Solidarität fördern und weiterentwickeln. Damit stellt sich die Diakonie gegen jene Massnahmen, welche die Gesellschaft spalten und immer mehr Menschen ausgrenzen. Investieren wir in Menschen und stärken wir so unsere Gemeinschaft.

Mit 24 Vorschlägen fordert die Diakonie die Regierung auf zu handeln. Gegen Schwarz-Sehen, Krankjammern und Hoffnungslosigkeit: Wir können etwas tun.

Tipp: Adventkalender "24-mal JA"

Während der Adventszeit stellt die Diakonie ab 1. Dezember jeden einen neuen Vorschlag vor. Die Vorschläge werden auf unserer Facebook-Seite und hier auf unserer Webseite veröffentlicht.

Lesen Sie in Mini-Taschenbuch mehr über unsere Forderungen und Vorschläge:
 

 

Making of...

Der Video-Spot wurde von der Kreativagentur identum communications entwickelt und gemeinsam mit Rafal Studios KG produziert. Wir danken allen Beteiligten für die pro-bono-Unterstützung!

 

Viele helfende Hände haben mit angepackt, damit der TV-Spot für unsere Kampagne "Hoffnung braucht ein Ja" entstehen...

Posted by Diakonie Österreich on Mittwoch, 16. Dezember 2015