Indien & Bangladesch ++ Verwüstungen durch Zyklon „Amphan“

Bangladesch wird immer wieder von Zyklonen heimgesucht. Im Jahr 2007 brachte der Zyklon Sidr Verwüstung und Zerstörung. Fotocredit: Jörg Böthling
Bangladesch wird immer wieder von Zyklonen heimgesucht. Im Jahr 2007 brachte der Zyklon Sidr Verwüstung und Zerstörung. Fotocredit: Jörg Böthling
Inmitten der Corona-Pandemie ist Zyklon „Amphan“ in Ostindien und Bangladesch auf Land getroffen. Millionen Menschen wurden aus den Küstengebieten evakuiert.

In den betroffenen Gebieten kam es zu weiträumigen Überflutungen und Stromausfällen. Behörden sprechen von mindestens 80 Menschen, die um's Leben gekommen sind. Besonders vom Wirbelsturm betroffen war der indische Bundesstaat Westbengalen mit mindestens 72 Toten. Das ganze Ausmaß der Schäden wird erst in den kommenden Tagen sichtbar werden. Auch im größten Flüchtlingscamp der Welt Kutupalong in Cox's Bazar in Bangladesch gibt es Sturmschäden und zerstörte Behausungen durch den Zyklon. Die heftigen Regenfälle haben zudem Überschwemmungen verursacht und kleinere Erdrutsche ausgelöst.

Unsere Partnerorganisation vor Ort beobachtet die aktuellen Entwicklungen und trifft erste Vorbereitungen. Um die bevorstehenden Unterstützungsmaßnahmen möglichst schnell abwickeln zu können werden dringend Spenden benötigt.

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Die Diakonie Katastrophenhilfe ist im Flüchtlingslager Kutupalong seit 2017 aktiv, als die staatenlose Minderheit der Rohingyia aus Myanmar nach ethnischen Säuberungen in ihrer Heimat dort angekommen sind.