HAP III - Resettlement von syrischen Flüchtlingen

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  • Flüchtlingsfamilie sitzt im Wohnzimmer ihrer Startwohnung von INTO Salzburg ©Regina Hügli/Diakonie Flüchtlingsdienst
    Familie im Wohnzimmer ihrer Startwohnung ©Regina Hügli/Diakonie Flüchtlingsdienst
Humanitäres Aufnahmeprogramm in Österreich

Österreich setzte das im Jahr 2014 erstmals durchgeführte Humanitäre Aufnahmeprogramm (Resettlement) des UNHCR weiter fort.

Personen aus Syrien, meist Familien, wurden vom Hochkommissariat der Vereinten Nationen nach Kriterien der besonderen Schutzbedürftigkeit ausgewählt und direkt aus den Flüchtlingslagern in Jordanien, der Türkei und im Libanon nach Österreich gebracht. Der Diakonie Flüchtlingsdienst übernahm als Teil der ARGE Resettlement die Durchführung von Integrationsmaßnahmen für SyrerIinnen aus dem Humanitären Aufnahmeprogramm.

Im Rahmen der ersten beiden Aufnahmeprogramme (HAPS I und HAPS II von 2014 bis 2016) wurden in Wien 249 Flüchtlinge durch den Diakonie Flüchtlingsdienst betreut. Auch 2017 wurden die begleitenden Integrationsmaßnahmen für Klient*innen, die im HAP III vorwiegend aus den Flüchtlingslagern aus Jordanien und der Türkei kommen, fortgesetzt. Diese reichten von Unterbringung, Orientierung und Starthilfe über Integrationsberatung und Deutschkurse bis hin zur psychologischen Erststabilisierung.

Mit September 2018 wurde das Resettlementprogramm beendet.
Dieses Projekt wurde durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds und das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres kofinanziert.