Veränderung in der Führung der Diakonie Österreich für 2018 geplant

Freitag, 19. Mai 2017
Diakonie Direktor Michael Chalupka
Diakonie Direktor Michael Chalupka (Foto: Luiza Puiu)
Diakonie Direktor Michael Chalupka wird sich nach 24 Jahren nicht um eine 5. Amtsperiode bewerben. Eine gute Übergabe wird bereits vorbereitet. Bis September 2018 ist noch Zeit.
Diakonie Direktor Michael Chalupka
Diakonie Direktor Michael Chalupka (Foto: Luiza Puiu)

In den letzten 23 Jahren ist die Diakonie zu einem beständigen Faktor in der öffentlichen Wahrnehmung der evangelischen Kirche, und zu einer wichtigen Stimme in der Öffentlichkeit geworden, wenn es um die Anliegen der Menschen geht, die am Rand der Gesellschaft stehen.

„Es war eine bewegte und dynamische Zeit. Bei meinem Amtsantritt 1994 waren etwas über 3.000 MitarbeiterInnen in den Einrichtungen der Diakonie österreichweit beschäftigt. Jetzt sind es rund 9.000,“ so Diakonie Direktor Chalupka. In dieser Zeit wurden neue Konzepte im Bereich der Inklusion, der Integration, der Bildung und des Wohnens für pflegebedürftige Menschen entwickelt und umgesetzt. Bis zur tatsächlichen Amtsübergabe an seine/n NachfolgerIn am 1. September 2018 wird der Schwerpunkt auf der weiteren Stärkung der Arbeit der Diakonie in den Bereichen Bildung, Integration und Inklusion liegen.

Voraussetzung für die Funktion des Direktors/der Direktorin der Diakonie ist die Ordination zum geistlichen Amtsräger/zur geistlichen Amtsträgerin in der Evangelischen Kirchen in Österreich.

„Wir hoffen sehr, dass sich für meine Nachfolge auch Frauen bewerben werden. Rund 70% der MitarbeiterInnen in der sozialen Arbeit  sind Frauen, das soll sich auch auf der Führungsebene widerspiegeln“, so Chalupka.

In welcher Funktion Michael Chalupka sein Engagement fortführen wird, ist noch offen.