Selbstbestimmt und Barrierefrei: Diakonie startet Kampagne „Mut ist wie Energie.“

Donnerstag, 11. Mai 2017
Eine mutige Schwalbe, die hoch zwischen den Wolken fliegt
Mut ist wie Energie (Grafik: Astrid Levin)
Eine mutige Schwalbe, die hoch zwischen den Wolken fliegt
Mut ist wie Energie (Grafik: Astrid Levin)

Diakonie-KünstlerInnen machen uns Mut mit ihren Gedichten, Geschichten, Bildern und ihrer Arbeit auf der Bühne. #MutMachen

„Mut ist wie Energie. Wenn ich mutig bin, ist alles möglich“, sagt Elisabeth Stachl, Schauspielerin der Theatergruppe Malaria. Ihr Text wird auf tausenden Freecards in Lokalen Wiens, Salzburgs, Oberösterreichs und Kärntens präsent sein, in Fernsehspots zu sehen und auf Social Media zu teilen sein.
„Menschen mit intellektueller Behinderung wollen selbstbestimmt leben“, sagt Diakonie-Direktor Michael Chalupka.

Wir können lange noch nicht davon sprechen, dass alle ein barrierefreies Leben führen können.

Mit dieser Aktion machen wir all die bunten Fähigkeiten von Menschen sichtbar und holen sie vor den Vorhang.

Liebe riecht wie Erdbeeren mit Schlag

Entstanden aus der Eigeninitiative künstlerischer Menschen mit Behinderung, setzt sich die Theatergruppe Malaria heute aus einem fixen Ensemble, Gästen aus der freien Szene sowie einem Team aus der Tanz-, Theater- und Behindertenpädagogik zusammen. Die Theaterwerkstatt bietet ein auf die SchauspielerInnen abgestimmtes, spezielles künstlerisches sowie theaterpädagogisches Programm. Selbst geschriebene und adaptierte Geschichten und Bilder werden in Szene gesetzt und zur Aufführung gebracht. Elisabeth Stachl sagt: „ Ich bin Schauspielerin und das ist mein Leben.“
„Liebe riecht wie Erdbeeren mit Schlag“, schreibt Jürgen Ceplak, Künstler aus der Diakonie de la Tour in Kärnten, dessen Text als zweite Freecard in Umlauf gebracht wird. Von sich selbst sagt Ceplak: "Wenn du ein Gedicht denkst, fühlst du dich leichter.“

#MutMachen und #LiebeTeilen auf diakonie.at und social media

„Elisabeth Stachl und Jürgen Ceplak machen uns Mut mit ihren Gedichten, Geschichten, Bildern und ihrer Arbeit auf der Bühne“, streicht Chalupka hervor. „Die KünstlerInnen, die sich in der Galerie oder im Theaterprojekt der Diakonie engagieren, schenken uns Gedichte und Bilder und wir wollen diese mit allen teilen“.

Weiters finden in diesen Wochen Veranstaltungen statt:

 „kopf-füssler - denker und gedanken“, von Maria Stracke, Harald Rath, und Fritz Russ - eine Vernissage der Diakonie de La Tour in Kärnten, und Ausstellung der Werke von 18. Mai 2017 – 27. Juni 2017.

Zu einem Gesprächsabend laden am 18. Mai in Wien ORF und die Diakonie am Karlsplatz ein. Die LiteratInnen Brigitte Koxeder, Stefan Mann und Ruth Oberhuber lesen und sprechen zu ihren Texten.

Mehr zur Kampagne: www.diakonie.at/mutmachen