HAP III - Resettlement von syrischen Flüchtlingen

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  • Flüchtlingsfamilie sitzt im Wohnzimmer ihrer Startwohnung von INTO Salzburg ©Regina Hügli/Diakonie Flüchtlingsdienst
    Familie im Wohnzimmer ihrer Startwohnung ©Regina Hügli/Diakonie Flüchtlingsdienst
Humanitäres Aufnahmeprogramm in Österreich

Nach sechs Jahren Krieg in Syrien sind über fünf Millionen Menschen aus ihrem Heimatland geflohen und weitere 6,3 Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht. Derzeit sind etwa 13,5 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, fast die Hälfte sind Kinder.

Österreich setzt das im Jahr 2014 erstmals durchgeführte Humanitäre Aufnahmeprogramm (Resettlement) weiterhin fort. Personen aus Syrien, großteils Familien, werden vom Hochkommissariat der Vereinten Nationen nach Kriterien der besonderen Schutzbedürftigkeit ausgewählt und direkt aus den Flüchtlingslagern in Jordanien, der Türkei und im Libanon nach Österreich gebracht. Nach Flucht und hoch prekären Lebensumständen in den Erst-Aufnahmeländern stehen sie, nun in Sicherheit, vor neuen und vielfältigen Herausforderungen im Rahmen der Integration in Österreich. Der Diakonie Flüchtlingsdienst übernahm 2014 als Teil der ARGE Resettlement die Durchführung von Integrationsmaßnahmen für Syrerinnen und Syrer aus dem Humanitären Aufnahmeprogramm. Auch 2017 setzen wir die begleitenden Integrationsmaßnahmen für Klientinnen und Klienten, die im HAP III vorwiegend aus den Flüchtlingslagern aus Jordanien und der Türkei kommen, fort. Die Integrationsmaßnahmen reichen von Unterbringung, Orientierung und Starthilfe über Integrationsberatung und Deutschkurse bis hin zur psychologischen Erststabilisierung.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres.